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Samstag, 15. September 2018 – Pfarrvikar Bede Nwadinobi festlich in die Pfarreiengemeinschaft Sodenberg eingeführt

Pfarrvikar Bede Nwadinobi aus Nigeria wurde am Samstagabend in der Vorabendmesse festlich in die Pfarreiengemeinschaft Sodenberg (PG Sodenberg) eingeführt.

Den Festgottesdienst hielt Pfarrer Norbert Thoma von der Pfarreiengemeinschaft „Unter der Homburg“ aus Gössenheim. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom modernen Chor „ma so ma so“ unter der Leitung von Peter Silberbach, der auch die Orgel spielte.

Pfarrvikar Bede Nwadinobi aus Nigeria wurde am Samstagabend in der Vorabendmesse festlich in die Pfarreiengemeinschaft Sodenberg (PG Sodenberg) eingeführt. Den Festgottesdienst hielt Pfarrer Norbert Thoma von der Pfarreiengemeinschaft „Unter der Homburg“ aus Gössenheim. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom modernen Chor „ma so ma so“ unter der Leitung von Peter Silberbach, der auch die Orgel spielte.

Sein Temperament, seine Lebensfreude und seine schnelle Sprache kennzeichnen den neuen Pfarrvikar Dr. Bede Nwadinobi, der seit 2007 in der Diözese Würzburg wirkt und nun feierlich im Beisein von Pfarrer Norbert Thoma, Pater Marek Sobkowiak vom Kloster Schönau, Pastoralreferent Thorsten Kapperer und Diakon Anton Siegler aus Rieneck am Samstagabend in der Schutzengelkirche in seine neue Stelle eingeführt wurde.

Als ältestes von neun Kindern wurde der Geistliche 1969 in Obowo im ehemaligen unabhängigen Staat Biafra, im heutigen Nigeria, geboren. Dort empfing er 1994 die Priesterweihe und studierte ab 2003 in Rom. Im Jahr 2007 begann er sein Wirken im Bistum Würzburg als Priester zur Mithilfe in Lohr, danach war er ab 2008 in Arnstein, ab 2013 wirkt er in Müdesheim als Kaplan und ab 2016 als Pfarrvikar in Miltenberg-Bürgstadt.

Glücksfall für die PG

Nun ist er Seelsorger für zwei Jahre in der PG Sodenberg und wohnt in Gräfendorf. „Es ist ein Glücksfall für die PG, so schnell die Stelle nach dem Weggang von Pfarrer Peter Rüb wieder besetzten zu können“, betonten Pfarrer Norbert Thoma und Pastoralreferent Thorsten Kapperer in ihren Reden.

In seiner Predigt ging Pfarrer Thoma auf die neue Situation der drei PGs ein, die er nun zu betreuen hat. „Es wird eine spannende Zeit des Umbruchs werden. Liebe Ministranten, in Zukunft werden die Gottesdienste nicht mehr so sein, wie ihr sie bis jetzt kennt. Wir wissen noch nicht, wie der Weg sein wird, aber wir werden das Gute fortführen und nicht mehr Notwendiges weglassen“, sagte er in seiner Predigt.

Pfarrvikar Bede Nwadinobi zeichnete anschließend seinen Lebensweg auf. Danach folgte ein Überblick von Pastoralreferent und Moderator für den pastoralen Raum Gemünden Thorsten Kapperer zur zukünftigen Organisation der PGs. Bei dem Lied „Baby Yetu“, das den Text des „Vater unser“ auf Suaheli zum Inhalt hat, glänzten Florian Biemüller, Benedikte Steigerwald und Philipp Wagenpfahl als Solisten. Der afrikanische Geistliche fühlte sich vom Rhythmus angesprochen und wippte im Takt am Altar mit. „Mir gefällt das gut, mal hier hereingeschnuppert zu haben. Ich teile hier ja auch die Gottesdienste ein und da werde ich ab und zu mal herkommen.“ lobte Pfarrer Thoma den Gesang des Chores. Während des Gottesdienstes sprachen die Vertreter der einzelnen Pfarreien und Filialen die Fürbitten.

Am Ende der Messe begrüßte Joachim Koberstein als Vorsitzender der Pfarreiengemeinschaft und der evangelische Pfarrer Thomas Schweizer den neuen Pfarrvikar und wünschten ihm eine segenreiche und erfüllte Zeit im unteren Saaletal. Bürgermeister Alfred Frank schloss sich den guten Wünschen an und freute sich über die rasche Besetzung der Priesterstelle in der PG.

Ministranten vorgestellt

Schon während des Gottesdienstes wurden die vier neuen Ministranten Hannes Oftring, Selma Schwarz, Marie Vorndran und Mia Wirth vorgestellt. Zum Schluss der Feierlichkeit wurde noch Kerstin Görlitz, die zwölf Jahre lang als Pfarramtssekretärin tätig war, vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Joachim Koberstein verabschiedet. Anschließend trafen sich alle mit dem Geistlichen im Pfarrheim zum Sektempfang.                                       
Redakteur: Wolfgang Schelbert - MAIN-POST

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